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Gepostet by on Mai 1, 2017 in Allgemein, Bürgerbeteiligung, Kommunalpolitik, Landau, Presse, Wirtschaft, Wohnraum in Landau, Wohnungsbaugesellschaft | Keine Kommentare

Leserbrief von D. Braun zur Gründung einer Wohnungsbau-Gesellschaft (umgekürzt)

Da die Rheinpfalz vor einigen Wochen den Leserbrief von Doris Braun, ehemalige Stadträtin in Landau,  nur – zum Teil sinnentstellend – gekürzt abgedruckt hat, veröffentlichen wir hier den Brief nochmals ungekürzt, da das Thema nach wie vor sehr aktuell in Landau ist: zum Bericht vom 28. März über die geplante Wohnungsbaugesellschaft möchte ich Folgendes feststellen: Es ist mir unverständlich warum jetzt plötzlich so getan wird als ob "die Tür schnell zuschlage" und der Stadtrat bzw. die Verwaltungsspitze es nun besonders eilig haben müssten. Das Thema kommunale Wohnungsbaugesellschaft beschäftigt BürgerInnen und KommunalpolitikerInnen seit Jahren (und ist daher auch nicht nur den Grünen zu verdanken). Die sog. "gute Nachricht", dass es doch tatsächlich möglich sein soll in 5-10 Jahren 240 Wohnungen zu bauen- geschenkt! Wie viele Wohnungen sind auf den Konversionsflächen in wie vielen Jahren entstanden? Da sind 240 Wohnungen noch keine Sensation. Wer nachrechnet, stellt schnell fest, dass bei einem vorhandenen 100%-Anteil von Sozialwohnungen beim GML und geplanten 65 % für die zu gründende Wohnungsbaugesellschaft nicht wirklich viele neue Sozialwohnungen...

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Gepostet by on Nov 16, 2016 in Allgemein, Ärgerliches, Flüchtlinge, Kommunalpolitik, Landau, Presse, Protest gegen neues Wohngebiet, Wirtschaft, Wohnraum in Landau | Keine Kommentare

Realismus tut Not!

Zwar ist es umstritten wem das Zitat „Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe“ zugeschrieben werden kann, einen Funken Wahrheit beinhaltet es aber schon. Jetzt hat die Stadt ihren Monitoring – Bericht vorgelegt und sieht sich bestätigt. Um bei den Zitaten zu bleiben, sei an dieser Stelle die Weisheit in den Raum gestellt, die da lautet „Zahlen lügen nicht“. Daran besteht auch bei dem vorgelegten Bericht kein Zweifel, vergessen wird allerdings dabei, dass Zahlen interpretiert und in einen logischen Zusammenhang gesetzt werden müssen um eine Prognose zu ermöglichen. Dabei spielt die Wichtung von Sondereinflüssen im Erhebungszeitraum und die Entwicklung von variablen Faktoren bei den Rahmenbedingungen eine entscheidende Rolle. Beides wurde bei dem jetzt vorliegenden Bericht zu wenig oder gar nicht berücksichtigt. So entsteht ein schiefes Bild, das einer eh schon schwierige Vorausschau über einen so langen Zeitraum, abträglich ist. Realismus tut Not! Den folgenden Leserbrief an „Die Rheinpfalz“ möchte ich an dieser Stelle zur Kenntnis bringen: Der Monitoring – Bericht der Stadtverwaltung ist geprägt von Wunschdenken...

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Gepostet by on Okt 7, 2016 in Allgemein, Ärgerliches, Gerichtsurteil, Kommunalpolitik, Landau, Landauer Denkmäler, Wohnraum in Landau | Keine Kommentare

Eine Stadt – zwei Welten!

Während sich ein Teil der Landauer Bevölkerung mit so trivialen Dingen wie bezahlbarer Wohnraum oder dem Problem der Altersarmut auseinandersetzen, gibt es in Landau eine Klientel, die ganz andere Probleme umtreibt. Das bei dieser Gruppe die eigene Gewinnmaximierung im Vordergrund steht, ist in einem gewissen Maß noch nachvollziehbar, die Wege die dazu beschritten werden erscheinen manchen Beobachtern mehr als grenzwertig. Einer, der sich ganz besonders darauf versteht mit der Nische, die er besetzt, den maximalen Benefit zu erzielen ist der Investor Thorsten Holch. Dabei legt er die Vorgaben des Denkmalsschutzes großzügig aus und begeht „Grenzüberschreitungen“ die im Sinne der Unterschutzstellung durchaus kritisch zu sehen sind. Einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangte die Restaurierung des „Deutschen Tors“ bei der die Stadt nicht zimperlich mit dem Ausschütten finanzieller Wohltaten war, was zahlreiche Landauer verärgerte. Der Streit um die Ausführung der Restaurierung ist bis heute nicht abgeschlossen, existiert doch ein gültiges Gerichtsurteil das den Rückbau einer Dachterrasse vorschreibt, bereits mehrere Jahre besteht, aber immer noch nicht umgesetzt ist. Jetzt war Holch wegen des umstrittenen...

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Gepostet by on Okt 1, 2016 in Allgemein, Ärgerliches, Kommunalpolitik, Landau, oberbürgermeister, Wohnraum in Landau, Wohnungsbaugesellschaft | 1 Kommentar

Fehlinterpretiert

Gedanken zum Artikel „Die Milchmädchenrechnung“ in der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“, 01.10.2016   Man kann sich zwar trefflich darüber streiten, ob die Argumentation von Gertraud Migl und Bertram Marquardt glücklich gewählt ist, in der Sache haben beide Stadträte jedoch Recht. Herr Böckmann, der in seinem Artikel versucht mit milder Ironie die Argumentation der Beiden zu widerlegen, begeht allerdings den gleichen Fehler wie Migl und Marquardt selbst. Der liegt schlicht in der Annahme, dass die Verantwortlichen der Stadt Landau zu Ihren Aussagen bezüglich der Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft dauerhaft stehen, die diese im Rahmen des zum Programm geronnenen kollektiven Größenwahnsinns in Form des Projekts „Landau baut Zukunft“ gemacht haben. In der Vergangenheit scheute der Stadtvorstand die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft in öffentlicher Hand jedenfalls wie den sprichwörtliche „Teufel das Weihwasser“. OB Hirsch selbst lobte jüngst die Kontinuität in der Landauer Stadtentwicklung, die er als Erfolgsmodell bezeichnete und die bis in die „Vor – Wolf – Ära zurückreiche“. Da darf man durchaus gespannt sein was da kommt, denn gerade der CDU – Mann...

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Gepostet by on Sep 15, 2016 in Allgemein, Bürgerbeteiligung, Kommunalpolitik, Landau, Protest gegen neues Wohngebiet, Umwelt, Wirtschaft, Wohnraum in Landau | 1 Kommentar

Gemeinsame Aktion von Wollmersheimer Winzern und der BI LANDAUER bauen ZUKUNFT

Die Natur im Blick behalten – Mit unserer Holzrahmenaktion kritisieren wir die unwiederbringliche Zerstörung einer Kulturlandschaft aus Weinbergen und Landwirtschaftsflächen zugunsten eines neuen Landauer Stadtteils   Winzer aus Wollmesheim und die Bürgerinitiative LANDAUER bauen ZUKUNFT wollen in einer gemeinsamen Aktion auf die geplante Zerstörung von Landschaftsflächen hinweisen und protestieren damit gegen die Pläne der Stadt Landau, im Rahmen ihrer „Initiative Landau baut Zukunft“ bis zu einem Quadratkilometer Weinberg- und Landwirtschaftsflächen zu opfern, um an gleicher Stelle einen neuen Stadtteil zu erschaffen. An vier Stellen entlang des aktuellen Untersuchungsgebiets werden große durchsehbare Holzrahmen aufgestellt, die Passanten auffordern, den Blick auf die Natur zu richten, die in diesen Gebieten zerstört werden soll. An den Holzrahmen werden Informationstafeln angebracht, die nochmals aufzeigen, in welchen Umfang die Stadt plant, ohne Not Natur und Landschaft zu zerstören und damit gegen alle Nachhaltigkeitsziele von Stadt, Land und Bund zu agieren, ohne dass es dafür eine fundierte Bedarfsgrundlage gibt.    Aufgestellt werden die Holzrahmen am kommenden Samstag, den 17. September gegen 10:30 Uhr. Zu diesem Zweck sind alle Landauer und Interessierten eingeladen, sich um diese Uhrzeit...

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Gepostet by on Jul 7, 2016 in Allgemein, BUND Südpfalz, Gesundheit, Klima, Kommunalpolitik, Landau, Politiker direkt!, Presse, Stadtrat, Wirtschaft, Wohnraum in Landau | Keine Kommentare

Offener Brief von BUND Südpfalz, NABU und GnOR

Sehr geehrte Stadträtinnen und Stadträte, Die Umweltverbände NABU, GNOR und BUND Südpfalz wenden sich heute an Sie. Wir haben was das Untersuchungsgebiet im Landauer Südwesten angeht, weitreichende Bedenken, die wir Ihnen hiermit mitteilen. Gern stehen wir für weitere Fragen und Informationsaustausch zur Verfügung. Fruchtbarer Boden kann nicht ersetzt werden. Jeder Quadratmeter neu versiegelte Fläche verschärft massiv Probleme bei Starkregenereignissen, Unwettern und verhindert die Produktion von Frischluft, -wasser und die Bindung von CO2. Sicherlich sind Ihnen die zahlreichen Überflutungsbilder der letzten Wochen noch im Gedächtnis. Das geplante Neubaugebiet in Landaus Südwesten, ist praktische Umsetzung dieser Flächenversiegelung. Das Fatale daran: Ökologischen Nischen, können durch Ausgleichsflächen vielleicht noch ausgeglichen werden, fruchtbarer Boden nicht. In Europa entstehen pro Jahr nur etwa 0,1 Millimeter neuer Boden. Täglich werden in Deutschland jedoch rund 90 Fußballfelder verbraucht, die nicht mehr zur Neuproduktion von Boden herangezogen werden können. Und dies bei sinkenden Bevölkerungszahlen. Auch auf Landesebene hat man dieses Problem erkannt und als Nachhaltigkeitsziel die Stabilisierung der täglichen Flächenneuinanspruchnahme bei unter einem Hektar festgesetzt.Dies wäre für Landau...

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