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Gepostet by on Feb 2, 2018 in Einzelhandel, Kommunalpolitik, Landau, Wirtschaft | Keine Kommentare

Handel(n) Fachvortrag zum Thema Einzelhandel

Prof. Dr. Gerrit Heinemann war Manager, ist jetzt Wissenschaftler und Handelsexperte Der gebürtige Osnabrücker, der zunächst als Manager im Handel und dann als Wissenschaftler Karriere machte, kennt nach eigenen Worten den Einzelhandel und „fast jede Stadt in Deutschland sehr genau“. Er referierte am Donnerstag den 1.2.2018 im Alten Kaufhaus über die Zukunft der Städte und des Internethandels – und plädierte für eine massive digitale Aufrüstung des stationären Handels, für die autofreundliche Stadt und eine Politik, die dem Handel eine maximale Bewegungsfreiheit gibt. Das digitale Universum wächst Heinemann räumte mit dem „Irrglauben“ auf, das „digitale Universum“ sei im Handel schon wieder auf dem Rückzug und eine Renaissance der Innenstädte stehe bevor. Im Gegenteil. Eine besondere Herausforderung werde der „hybride Onlinehandel“ werden. Darunter fasst er die Einkäufe zusammen, auf die sich Kunden durch Internetrecherche vorbereitet haben. Dieser „internetbasierte Einkauf“ nimmt heute bereits 40 Prozent des gesamten Handelsumsatzes ein und wird 2025 nach seiner Einschätzung auf mindestens 60 Prozent anwachsen. Darin eingerechnet ist der Lebensmittelumsatz, ein Segment, das erst allmählich für den...

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Gepostet by on Mai 1, 2017 in Allgemein, Bürgerbeteiligung, Kommunalpolitik, Landau, Presse, Wirtschaft, Wohnraum in Landau, Wohnungsbaugesellschaft | Keine Kommentare

Leserbrief von D. Braun zur Gründung einer Wohnungsbau-Gesellschaft (umgekürzt)

Da die Rheinpfalz vor einigen Wochen den Leserbrief von Doris Braun, ehemalige Stadträtin in Landau,  nur – zum Teil sinnentstellend – gekürzt abgedruckt hat, veröffentlichen wir hier den Brief nochmals ungekürzt, da das Thema nach wie vor sehr aktuell in Landau ist: zum Bericht vom 28. März über die geplante Wohnungsbaugesellschaft möchte ich Folgendes feststellen: Es ist mir unverständlich warum jetzt plötzlich so getan wird als ob "die Tür schnell zuschlage" und der Stadtrat bzw. die Verwaltungsspitze es nun besonders eilig haben müssten. Das Thema kommunale Wohnungsbaugesellschaft beschäftigt BürgerInnen und KommunalpolitikerInnen seit Jahren (und ist daher auch nicht nur den Grünen zu verdanken). Die sog. "gute Nachricht", dass es doch tatsächlich möglich sein soll in 5-10 Jahren 240 Wohnungen zu bauen- geschenkt! Wie viele Wohnungen sind auf den Konversionsflächen in wie vielen Jahren entstanden? Da sind 240 Wohnungen noch keine Sensation. Wer nachrechnet, stellt schnell fest, dass bei einem vorhandenen 100%-Anteil von Sozialwohnungen beim GML und geplanten 65 % für die zu gründende Wohnungsbaugesellschaft nicht wirklich viele neue Sozialwohnungen...

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Gepostet by on Nov 16, 2016 in Allgemein, Ärgerliches, Flüchtlinge, Kommunalpolitik, Landau, Presse, Protest gegen neues Wohngebiet, Wirtschaft, Wohnraum in Landau | Keine Kommentare

Realismus tut Not!

Zwar ist es umstritten wem das Zitat „Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe“ zugeschrieben werden kann, einen Funken Wahrheit beinhaltet es aber schon. Jetzt hat die Stadt ihren Monitoring – Bericht vorgelegt und sieht sich bestätigt. Um bei den Zitaten zu bleiben, sei an dieser Stelle die Weisheit in den Raum gestellt, die da lautet „Zahlen lügen nicht“. Daran besteht auch bei dem vorgelegten Bericht kein Zweifel, vergessen wird allerdings dabei, dass Zahlen interpretiert und in einen logischen Zusammenhang gesetzt werden müssen um eine Prognose zu ermöglichen. Dabei spielt die Wichtung von Sondereinflüssen im Erhebungszeitraum und die Entwicklung von variablen Faktoren bei den Rahmenbedingungen eine entscheidende Rolle. Beides wurde bei dem jetzt vorliegenden Bericht zu wenig oder gar nicht berücksichtigt. So entsteht ein schiefes Bild, das einer eh schon schwierige Vorausschau über einen so langen Zeitraum, abträglich ist. Realismus tut Not! Den folgenden Leserbrief an „Die Rheinpfalz“ möchte ich an dieser Stelle zur Kenntnis bringen: Der Monitoring – Bericht der Stadtverwaltung ist geprägt von Wunschdenken...

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Gepostet by on Okt 7, 2016 in Allgemein, BUND Südpfalz, Südpfalz, Umwelt, Veranstaltungstipps, Wirtschaft | Keine Kommentare

BUND – Vortrag von Johannes Becker am 20.10.2016 um 19:30 , Haus am Westbahnhof Landau

Geschichte der Landschaftsentwicklung in der Südpfalz am Beispiel von Bienwald und Wasgau –  Bedeutung für  Landschaftsbild und Biodiversität.   Schon seit vielen Jahrhunderten findet in der Südpfalz eine intensive Land- und Forstwirtschaft statt. Schon früh wurden dabei die Erzeugnisse des Waldes und des Offenlandes zu knappen Gütern und blieben es bis in die 1950-iger Jahre. Groß blieb bis dahin die Abhängigkeit der Bevölkerung von der regionalen Ressourcenverfügbarkeit. Erst nach 1950 kam es mit der industriellen Entwicklung zur Auflösung dieser Abhängigkeit, sowohl für die Region als auch für Deutschland insgesamt. Dies führte auch zu neuen Freiheiten im Umgang mit den land- und forstwirtschaftlichen Ressourcen; nicht nur zu einem sehr freizügigen Flächenverbrauch für Bebauung und Versieglung, sondern auch zu Zwecken des Naturschutzes. Gesellschaftlich aber auch in vielen Naturschutzdiskussionen bleibt meist ausgeblendet, wovon wir heute tatsächlich leben, als auch der Preis der dafür (an anderer Stelle) gezahlt werden muss. Und so stellt sich auch die Frage, welche Bedeutung der regionalen Ressourcennutzung künftig überhaupt noch eingeräumt werden soll, der Produktion in „Sichtweite“ mit...

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Gepostet by on Sep 15, 2016 in Allgemein, Bürgerbeteiligung, Kommunalpolitik, Landau, Protest gegen neues Wohngebiet, Umwelt, Wirtschaft, Wohnraum in Landau | 1 Kommentar

Gemeinsame Aktion von Wollmersheimer Winzern und der BI LANDAUER bauen ZUKUNFT

Die Natur im Blick behalten – Mit unserer Holzrahmenaktion kritisieren wir die unwiederbringliche Zerstörung einer Kulturlandschaft aus Weinbergen und Landwirtschaftsflächen zugunsten eines neuen Landauer Stadtteils   Winzer aus Wollmesheim und die Bürgerinitiative LANDAUER bauen ZUKUNFT wollen in einer gemeinsamen Aktion auf die geplante Zerstörung von Landschaftsflächen hinweisen und protestieren damit gegen die Pläne der Stadt Landau, im Rahmen ihrer „Initiative Landau baut Zukunft“ bis zu einem Quadratkilometer Weinberg- und Landwirtschaftsflächen zu opfern, um an gleicher Stelle einen neuen Stadtteil zu erschaffen. An vier Stellen entlang des aktuellen Untersuchungsgebiets werden große durchsehbare Holzrahmen aufgestellt, die Passanten auffordern, den Blick auf die Natur zu richten, die in diesen Gebieten zerstört werden soll. An den Holzrahmen werden Informationstafeln angebracht, die nochmals aufzeigen, in welchen Umfang die Stadt plant, ohne Not Natur und Landschaft zu zerstören und damit gegen alle Nachhaltigkeitsziele von Stadt, Land und Bund zu agieren, ohne dass es dafür eine fundierte Bedarfsgrundlage gibt.    Aufgestellt werden die Holzrahmen am kommenden Samstag, den 17. September gegen 10:30 Uhr. Zu diesem Zweck sind alle Landauer und Interessierten eingeladen, sich um diese Uhrzeit...

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Gepostet by on Aug 4, 2016 in Ärgerliches, B 10 - Ausbau, BUND Südpfalz, Bürgerbeteiligung, Presse, Verkehrspolitik, Wirtschaft | Keine Kommentare

Stellungnahme des BUND Südpfalz zum neuen Bundesverkehrswegeplan

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland ⦁ Kreisgruppe Südpfalz – Presseinformation 04. August 2016 B 10: Kabinettsbeschluss zum Bundesverkehrswegeplan Ein Projekt gegen Mensch, Natur und Steuerzahler . Nach dem gestrigen Beschluss des Bundeskabnetts soll nun doch mit der zur „Pfälzerwald-Autobahn“ aufgestockten B 10 nicht nur dem Biosphärenreservat, sondern auch dem Steuerzahler ein eines Tages noch schwer belastendes Verkehrsprojekt aufgezwungen werden. Dies ist zu allererst ein harter Schlag für die Queichtalbevölkerung. Ebenso steht das gerade erst gestartete kostenträchtige Luchsprojekt vor einer ungewissen Zukunft. Denn es wird nicht nur an der Zaberner Senke durch internationalen Transitverkehr, sondern bald auch durch eine zur Autobahn mutierte B 10 in schwer abschätzbare Bedrängnis geraten. Ein Misserfolg des so hoffnungsvoll begrüßten Vorhabens steht zu befürchten. Da wird auch keine Grünbrücke helfen. Die Zerschneidung eines einmaligen Lebensraums wird schmerzhaft. Ins Auge springen die massiven Manipulationen, mit denen das Fernstraßenprojekt bewertet, definiert und prognostiziert wird. So wird beispielsweise ein Flächenverbrauch von gerade mal 29,6 ha behauptet. In Wirklichkeit ergeben bei genauerem Hinsehen Baulänge, Nebenanlagen, autobahngleiche Kurvenradien sowie...

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