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Gepostet by on Jun 14, 2016 in Allgemein, Bürgerbeteiligung, Kommunalpolitik, Landauer Denkmäler, Landesgartenschau, Verkehrspolitik, Wirtschaft, Wohnraum in Landau | 1 Kommentar

Wirklich „Gelernt Neues zu wagen“?

Unverdrossen scheint die Landauer Stadtspitze den einmal eingeschlagenen Weg weiterverfolgen zu wollen und setzt dabei auf bewährte Mittel. Parallel zur aktuellen Diskussion über die Zukunft der Landaue Stadtentwicklung in der Zukunft und den Beteuerungen ein für alle Menschen offenes Landau bauen zu wollen, gibt es weder belastbare Planungen zur Behebung der aktuellen Probleme, noch ist ein realistisches, perspektivisch in die Zukunft gerichtetes Denken auch nur im Ansatz erkennbar. Man verlässt sich wie gewohnt auf Prognosen die das Papier nicht Wert sind auf dem sie gedruckt sind, bezahlt mit öffentlichen Mitteln, die nur dazu dienen den „Benefit“ zweifelhafter Institute zu mehren. Dann gibt es noch die „Schauveranstaltungen“ für die besser betuchten Klientel, auf denen die mit öffentlichen Mitteln alimentierten Verantwortlichen der Stadt  ihre Kreativität ausleben dürfen, die diese an anderer Stelle wohl zurückhalten. Am 11.06.2016 war unter der Überschrift „Gelernt Neues zu wagen“ im Meinungsbildungsmonopolisten „Die Rheinpfalz“ ein Artikel zu lesen, der sich mit dem Prozess „Stadt weiter bauen“ beschäftigt und uns zu dem folgenden Leserbrief animierte: So, so da...

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Gepostet by on Mai 13, 2016 in Allgemein, Ärgerliches, Gelebte Demokratie, Kommunalpolitik, Kultur, Landauer Denkmäler, oberbürgermeister | 1 Kommentar

Erhalten Sie die Stadtbücherei!

An den Oberbürgermeister der Stadt Landau (Pfalz) Rathaus 76929 Landau Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Hirsch! Wir sind 2003 aus familiären Gründen nach Landau gekommen. Bisher waren wir mit der Stadt und ihren Angeboten – Freizeit und Kultur – recht zufrieden. Besonders hat es uns die Stadtbücherei angetan: Gut geleitet, sachkundige und freundliche Mitarbeiter. Gut sortiert: nicht nur an Büchern, sondern auch an Medien: Hörbücher, CDs und DVDs. Kurz gesagt: Die Stadt kann stolz auf ihre Stadtbücherei sein! Sie zu erhalten, zu pflegen und ihren Bestand zu garantieren sollte selbstverständliche Pflicht der Stadtverwaltung sein, aber nun hören und lesen wir: “ Kultur fällt als erstes weg“! Warum? Welcher Sparteufel sitzt Ihnen im Nacken? Wir wagen nicht, Ihnen Sparvorschläge zu machen, aber gehen Sie doch bitte noch einmal den ganzen Haushalt mit ihrem Rotstift durch und machen Sie Ihre Stadt nicht noch ärmer (geistig ärmer) als sie ohnehin schon ist. Sie werden mit uns noch eine viel größere Anzahl engagierter Bürger finden, die sich unserer Bitte anschließen: Erhalten Sie die Stadtbücherei....

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Gepostet by on Apr 4, 2016 in Allgemein, Ärgerliches, Baum, Bürgerbeteiligung, Gelebte Demokratie, Kommunalpolitik, Kultur, kunst, Landauer Denkmäler, Presse, Stadtrat, Verkehrspolitik | Keine Kommentare

Bauausschuss: Streit um Zeder am Mahnmal

Bericht der Rheinpfalz-Zeitung vom 4.4.2016 Die Stadt will mit dem Ausbau der Kreuzung von Friedrich-Ebert-, Reiter- und Königstrasse zu einem Kreisel auch das Synagogenmahnmal dort aufwerten (wir berichteten mehrfach). Der Platz soll dann nicht mehr „Ruhango-Kreisel“ genannt werden, sondern „Synagogenplatz“ heißen. Gegen die Pläne der Stadt, die Zeder am Mahnmal zu fällen, regt sich Widerstand. Die Zeder wurde 1978 gepflanzt. Die Stadtverwaltung möchte sie fällen lassen, weil sie noch weiter wachse und das Mahnmal in den Hintergrund drängen würde. So sieht es ein Beschlussvorschlag für den Bauausschuss vor, der morgen tagt. Grundlage der Fällung ist eine Stellungnahme von Christine Kohl-Langer, der Leiterin des Stadtarchivs. Nach deren Recherchen wurde der Baum auf Initiative des Gartenbauamtes gepflanzt, nicht auf Bitten der Jüdischen Kultusgemeinde. Die Zeder werde zwar im Alten Testament genannt, stamme aber aus dem Libanon und habe keine besondere Bedeutung für Juden. Der Fällung hat Reinhard Dubronner für die Initiative Pro Baum widersprochen. Er fordert wegen der historischen Bedeutung ein Mitspracherecht der Öffentlichkeit. Auch die Pfeffer&Salz-Fraktion hält die Zeder für...

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Gepostet by on Apr 2, 2016 in Allgemein, Bürgerbeteiligung, Gelebte Demokratie, Kommunalpolitik, Kultur, kunst, Landau, Landauer Denkmäler, Stadtrat, Verkehrspolitik | Keine Kommentare

Sitzung 05.04.2016 Bauausschuss

14. Sitzung des Bauausschusses der Stadt Landau in der Pfalz am Dienstag, den 05.04.2016 um 17:00 Uhr im Rathaus, Marktstraße 50, Ratssaal Tagesordnung: 1 Öffentlicher Teil 2 Einwohnerfragestunde 3 Aufwertung des Synagogenmahnmals Vorlage: 660/104/2016 4 Bebauungsplan D9-Änderung – Nutzung der Kleingärten südlich des Wohngebietes „Südlich Breiter Weg“ in Queichheim; Befreiung von den Festsetzungen hinsichtlich der Errichtung von Gartenlauben sowie Realisierungsbedingungen Vorlage: 610/410/2016 5 Bebauungsplan C25 „Konversion Landau Süd/ Landesgartenschau“ – Befreiung von Festsetzungen für Flächen oder Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft Vorlage: 610/413/2016 Verschiedenes Nichtöffentlicher Teil 1 Angelegenheiten der Abteilung Mobilität und Verkehrsinfrastruktur 2 Bauordnungsangelegenheiten 3 Vergabeangelegenheiten 4 Verschiedenes Landau in der Pfalz, 30.03.2016 Die Stadtverwaltung Dr. Maximilian Ingenthron Bürgermeister Aufwertung des Synagogenmahnmals Sitzungsvorlage 2016_03-10_Bauausschuss_Synagogenmahnmal_Zeder Gestaltungsskizze_Synagogenplatz Lageplan Bebauungsplan D9-Änderung – Nutzung der Kleingärten südlich des Wohngebietes „Südlich Breiter Weg“ in Queichheim; Befreiung von den Festsetzungen hinsichtlich der Errichtung von Gartenlauben sowie Realisierungsbedingungen Sitzungsvorlage(1) A1_B-Plan_D9-Aenderung_Auszug Bebauungsplan C25 „Konversion Landau Süd/ Landesgartenschau“ – Befreiung von Festsetzungen für Flächen oder Maßnahmen zum Schutz, zur...

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Gepostet by on Apr 1, 2016 in Allgemein, Ärgerliches, Baum, Bürgerbeteiligung, Gelebte Demokratie, Kommunalpolitik, Kultur, kunst, Landauer Denkmäler, Presse, Verkehrspolitik | Keine Kommentare

Erhalt der Zeder am Synagogenmahnmal,Presseerklärung der Pfeffer und Salz Fraktion

Die Pfeffer und Salz Fraktion setzt sich für den Erhalt der Zeder am Synagogenmahnmal bei der beabsichtigten Umgestaltung ein. Nicht alles, was neu ist, ist auch gut. Die im Jahre 1978 gepflanzte Zeder zum Gedenken an 40 Jahre Reichspogromnacht fügt sich gut ein in eine Neugestaltung, wenn man bereit ist, diesen historischen Erinnerungsbaum zu erhalten. Die Tendenz zu Baum ab, ohne jede Hemmung, offenbart eine Geisteshaltung, die nicht von Respekt zeugt vor der Vergangenheit, verursacht Kosten und ist durch eine Neupflanzung eines kleinen Bäumchens eben nicht zu ersetzen. Es stünde auch Herrn Ingenthron als neuem Bürgermeister gut an, sich nicht mit einer Baum ab Mentalität schmücken zu wollen, koste es, was es wolle. Eine Bürgerbeteiligung ist auch nicht möglich, wenn nicht im Vorfeld frühzeitig über die Pläne des Bauamts informiert wird. Es ist schon mehr als ärgerlich, wenn zum wiederholten Mal ein Vorgehen praktiziert wird, das dem vereinbarten Landauer Weg der Bürgerbeteiligung widerspricht. Eine Neugestaltung und Aufwertung ist sehr wohl möglich, ohne den Baum zu opfern. Die Pfeffer und...

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Gepostet by on Apr 1, 2016 in Allgemein, Ärgerliches, Baum, Bürgerbeteiligung, Gelebte Demokratie, Kommunalpolitik, Landauer Denkmäler, Stadtrat | Keine Kommentare

Das Synagogen-Mahnmal und die Libanon Zeder verdient eine Öffentlichkeit!

Am kommenden Dienstag wird im Bauausschuss die sogenannte „Aufwertung des Synagogenmahnmals“ vorgestellt und aller Voraussicht nach, wird der Vorschlag des Stadtbauamts auch so beschlossen. Die zum Mahnmal gehörige Libanon Zeder wird leider, als nicht religiöses, nicht einheimisches und als nicht sinnbildliches Gewächs der Landauer jüdischen Gemeinde gefällt. Sie muss auch darum weichen, weil die Anpflanzung vom damaligen Stadt-Gartenbauamt vorgenommen wurde und keinen Vorschlag der jüdischen Kulturgemeinde war. Mir fehlen bei diesen respektlosen Argumenten die Worte! Offensichtlich befinden wir uns noch im städtischen Ausbaumodus der Landesgartenschau. Erneuerungen, Umgestaltung Verbesserungen sind uns herzlich willkommen, ob Sie jedoch so dringlich sind, dass wir Bürger bei diesem geschichtsträchtigen Thema ausgeschlossen werden müssen? Wohl nicht! Dieses Synagogen Mahnmal mit der dazugehörigen Libanon Zeder verdient eine breite Öffentlichkeit! Die historische Verantwortung ist zu groß für das Stadtbauamt und dem Stadtarchiv. Diese Bürde kann, soll und darf sie nicht alleine, unter Ausschluss der Landauer Bürger tragen! Mit großer Mehrheit hat der Stadtrat den Landauer Weg zur Bürgerbeteiligung beschlossen und einen Beteiligungsbeauftragten eingesetzt. Dieser Weg beginnt mit...

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