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Gepostet by on Mai 6, 2015 in Allgemein, Bürgerbeteiligung, Gelebte Demokratie, Recht, TTIP, Wirtschaft | 1 Kommentar

Redebeitrag zur Kundgebung gegen das geplante TTIP-Abkommen

Diese Rede hielt ich am 18. April zur Kundgebung auf dem Landauer Stiftsplatz. BUND, attac, Landauer-Stimme, Mehr Demokratie organisierten zudem einen Infotisch auf dem Marktplatz, bei dem gegen ttip Unterschriften gesammelt wurden. Wer noch nicht unterschrieben hat und dies noch tun möchte: https://www.campact.de/ttip-ebi/ebi-appell/teilnehmen ………………………………….. Was ist TTIP? Transatlantic Trade and Investment-Partnership „Unregulierte Freihandelszone” zwischen den USA und der EU Es soll die größte Freihandelszone der Welt entstehen mit 50% der globalen Wirtschaftsleistung. Wer ist  an den TTIP-Verhandlungen beteiligt? Handelspolitik= vergemeinschafteter Politikbereich der EU-Staaten · EU-Kommission unter  Handelskommissarin Cecilia Malmström Verhandlungsführer ist Ignacio Garcia-Bercero · Seitens der  USA Michael Froman und Dan Mullaney. · 130 Interessensvertreter, 119 (93%) davon sind Großkonzernen und ihre Lobbygruppen (wo sind die Vertreter der Zivilgesellschaft?) Wer bestätigt das Abkommen?  · Der EU-Rat erteilt der  ttip-Kommission das Mandat, das in Deutschland auch von Bundestag und Bundesrat gebilligt wurde und das auch die Zustimmung des EU-Parlaments erforderte und erhielt. · Am Ende einer jeden Verhandlungsrunde werden der Rat und das Europäische Parlament über die Ergebnisse informiert. · Steht der...

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Gepostet by on Mai 5, 2015 in Allgemein, Filmtipp, Gelebte Demokratie, Migration, Recht | 1 Kommentar

Ankündigung Filmabend

Einen Tag vor dem Tag der Befreiung:  Filmabend „In this World – Aufbruch ins Ungewisse“  Am Donnerstag, 07.05.2015, um 20:15 Uhr laden attac-Landau in Kooperation mit La.Meko, DGB, GEW, VVN-BdA, Landauer-Stimme, Mehr Demokratie und dem Asta der Uni Landau zu einem Filmabend, bei freiem Eintritt, ins Universum-Kino Landau ein. Ausgezeichnet wurde der Film mit dem Goldenen Bären der Berlinale, dem Friedenspreis der Berlinale und dem Preis der Ökumenischen Kirchenjury. Der Film von Michael Winterbottom, mit Jamal Udin Torabi, Enayatullah u.a. erzählt von den Erfahrungen von Migranten, von mutigen Menschen, die ein besseres Leben suchen, deren Geschichten aber oft in einer Tragödie enden. Michael Winterbottom zu seiner Motivation diesen Film zu realisieren: „Wenn man Geschichten wie diese in der Zeitung liest und sich bewußt macht, wie unglaublich diese Erlebnisse sind – warum sind unsere Reaktionen auf diese Menschen so ablehnend und feindlich, wenn sie hierher kommen? Vielleicht wären wir mitfühlender, wenn wir mehr über deren Erfahrungen auf dem Weg hierher nachdenken würden.“ Ein weiteres wichtiges Anliegen des Films ist es, auf die Unterscheidung von anscheinend würdigen und unwürdigen Migranten...

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Gepostet by on Feb 8, 2015 in Allgemein, Filmtipp, Gelebte Demokratie, Migration, Recht, Veranstaltungstipps, Wirtschaft | 3 Kommentare

11. Februar 2015, 20:00 Uhr, Eintritt frei, Europaweite Filmpremiere im Landauer Universum-Kino: WER RETTET WEN?

Eintritt frei WER RETTET WEN? Die Krise als Geschäftsmodell auf Kosten von Demokratie und sozialer Sicherheit Ein Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz · DE 2015 Seit fünf Jahren werden Banken und Länder gerettet. Politiker schaffen immer neue Rettungsfonds, während mitten in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Sozialleistungen werden abgebaut, öffentliche Güter verkauft. Es wird gerettet, nur keine Rettung ist in Sicht. Für große Banken ist die Finanzkrise vor allem ein Geschäftsmodell. Und die ständig „verstimmten“ und „enttäuschten“ Finanzmärkte scheinen ein besonderes Wesen zu sein, das bei Laune gehalten werden muss. Wer rettet also wen? Die Reichen die Armen? Die Troika die europäischen Staaten? Die Politiker den Euro? Die Rettungsschirme Europa? Oder die Steuerzahler die Banken? Nach WATER MAKES MONEY und BAHN UNTER DEM HAMMER wirft auch der neue Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz einen Blick von unten auf die Probleme, die uns alle angehen. Experten und Betroffene in Griechenland, Spanien, Irland, USA, Deutschland und Island sprechen über Krisen, Gründe und mögliche Alternativen. Ein Thema,...

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Gepostet by on Feb 3, 2015 in Allgemein, Ärgerliches, Energie, Energiewende, Gesundheit, Kommunalpolitik, Windräder, Wirtschaft | Keine Kommentare

Windkraftanlagen im Biosphärenreservat Pfälzer Wald sind Unfug!

Wir, die so genannte westliche Welt (Teil der globalen Mittel- und Oberschicht), verbrauchen bereits Ressourcen im Umfang von ca. 2,8 Erden. Unser Gesellschaftssystem basiert auf dem Dogma des endlosen Wachstums, die Tendenz ist also steigend bis zur endgültigen Vernichtung aller Lebensgrundlagen. Die so genannte dritte Welt und die Schwellenländer holen im Energie und Ressourcen-Verbrauch auf. Dies ist im Sinne der westlichen Welt, da hier unglaubliche Ressourcen und Märkte auf ihre Verteilung warten. Humanitäre Gründe für eine kapitalistische Ausbeutung der wirtschaftlich „unterentwickelten“ Länder sind zumeist vorgeschoben. Dies zeigt sich vor Allem daran, dass die dortigen Märkte in die Hände globaler Konzerne übergehen und bei der Ausbeutung der Ressourcen nicht die einheimische Bevölkerung partizipiert sondern deren Lebensgrundlagen entzogen werden und Vertreibung stattfindet. Wo bei uns noch Menschenlebenszeit verbraucht wird werden hier unzählige Menschleben geopfert. Und dies in einer Welt in der mehr als genug für das würdige Überleben aller vorhanden ist. Was hat das mit den Windkraftanlagen im Biosphärenreservat Pfälzer Wald zu tun? Die Windkraftanlagen im Biosphärenreservat Pfälzer Wald sind ein...

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Gepostet by on Nov 27, 2014 in Energie, Energiewende, Gelebte Demokratie, Presse | Keine Kommentare

Leserbrief an DIE RHEINPFALZ zum Artikel zu Windkraft im Pfälzer Wald

Im Rheinpfalz-Artikel vom 27. November 2014 wurde kritisch über die undemokratische Entscheidung zu Windkraftanlagen im Pfälzer Wald berichtet. Hier mein ungekürzter Leserbrief dazu   Zu kurz gedacht! Unter dem Vorwand der Ökologie werden von den Kommunalpolitikern wohl eher hintergründige ökonomische Bedürfnisse unterschiedlicher Begünstigter gestillt. Das Risiko den Bürger zu zwingen sich entweder für Energiewende oder Atom- und Kohle-Kraftwerke zu entscheiden wurde nicht gewagt und ist generell zu kurz gedacht. Deshalb wurde nun, ebenso wie bei TTIP, hinter verschlossenen Türen entschieden. Möglicherweise bestand die Gefahr, dass der Bürger mündiger und weiser ist als gerne behauptet. Wir, die Bürger hätten möglicherweise beanstandet, dass es noch weitere Handlungsalternativen gibt und nicht nur Schwarz und Weiß oder Pest und Cholera. Sollte als emanzipatorisches Entscheidungskriterium das Gemeinwohl eine Rolle spielen oder die Frage, wie viel Energie verbrauchen wir und wozu genau, könnte schnell die Erkenntnis kommen, dass wir nicht mehr oder anders produzierte Energie benötigen, sondern wesentlich weniger verbrauchen sollten. Dies funktioniert natürlich nicht, wenn unser Gesellschaftssystem auf endlosem Wirtschaftswachstum basiert, dass in keinem...

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