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Gepostet by on Mai 2, 2018 in Ärgerliches, Bürgerbeteiligung, Kommunalpolitik, Landau, Landauer Denkmäler, Meinungsfreiheit, Verkehrspolitik | Keine Kommentare

»Rosenplatz mit Mut«

Ernst-A. Dumröse/
Sehr geehrte Damen und Herren,
Landau treibt den Stadtumbau und die Attraktivierung der Stadt voran. Ein bedeutsames Projekt ist der letzte Abschnitt der Neugestaltung der Ostbahnstraße, speziell des früheren
»Rosenplatzes«
.Über dort stehenden Pavillon soll auf der Bau- und Hauptausschuss- Sitzung am 8. Mai Beschluss gefasst werden. Wie auch immer das Votum in punkto Erhalt oder Nichterhalt ausfällt, ergeben sich daraus wichtige Folgeentscheidungen.
Die letztens kommunizierte Planung des Straßenbauamtes sieht im Falle des Pavillon-Abrisses einschneidende Änderungen der Verkehrsführung vor. Die Einmündung in den Ostring soll versetzt und als Zufahrt ausgebaut, und die Straße dem Gegenverkehr geöffnet werden.
Das aber widerspricht der Landauer Agenda im zukünftigen Mobilitätskonzept.
Stattdessen sollte ein »Shared Space« geplant werden, d.h., eine verkehrsberuhigte Zone, in der Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer gleichberechtigt sind, und eine Begegnungszone mit erhöhter
Aufenthaltungsqualität.
In der Beschlussvorlage am 8. Mai ist m.W. die oben genannte Planung des Straßenbauamtes festgeschrieben. Angesichts des langen Förderzeitraumes bis 2021 läuft das aber nicht weg.
Das geht vielmehr gar nicht; denn, wie die Erfahrung zeigt, ist es schwierig, einen einmal gefassten Beschluss wieder aufzugreifen und zu ändern.
#Landaumutopie
– Die Stadt sollte den Mut aufbringen, den »Rosenplatz« im Sinne von Lebensqualität und Nachhaltigkeit neu und anders zu denken.
Freundliche Grüße
Ernst-A. Dumröse

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