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Gepostet by on Jan 26, 2018 in Allgemein, Kommunalpolitik, Landau, Landauer Denkmäler, Meinungsfreiheit | Keine Kommentare

Pavillon Ostringcenter

Abriss oder Teilabriss,
Leserbrief an die Rheinpfalz Zeitung

Neugierig, und über die RHZ informiert. schien mir der Ostring-Pavillon eine genauere Betrachtung wert zu sein. Das integrierte Stadtgebäude ist zum Teil über den Ostring gebaut worden, um eine Verbindung mit dem Ostringcenter herzustellen.
Gut aufgeteilte Gewerbeflächen, u.a. ein Lokal auf der ersten Stocketage mit einer sonnigen Freiterrasse. Diese, über der Fahrbahn auf der Ostseite gelegen, kann über zwei Treppen (eine Wendeltreppe) erreicht werden. Fünf tragende Terrassensäulen ergänzen sich zudem ausgezeichnet mit den auf dem Mittelstreifen gepflanzten Bäumen. Die Gewerbeausnutzung auf dem beengten Rosenplatz ist gelungen. Zur damaligen Zeit eine architektonische Meisterleistung. Das gesamte Gebäude lässt sich durchaus zu einem Vorzeigeprojekt stilisieren.
Hier möchte ich aber dem Vorschlag des Landauer Bildhauers Dr.Strack widersprechen, der einen Teilabriss der Ostseite angeregt hat. Gerade dieser Teil des Pavillons und dieser Baustil, Überbauung einer Straße mit gewerblicher Nutzung, waren in den 70er Jahren noch möglich und sind daher besonders schützenswert.
Interessant wäre es zu erfahren, mit welchen Argumenten die Pavillongenehmigung erteilt und der Bevölkerung beigebracht wurde.
Ich frage mich, kann ein neu gestalteter Rosenplatz unsere Bedürfnisse nach mehr Lebensqualität befriedigen, entsteht da ein Platz zum Verweilen und Wohlfühlen? Wird ein optischer Zugewinn erzielt? Wohl eher nicht, und das ist der springende Punkt.
Dieses Gebäude hat potential unter Denkmalschutz gestellt zu werden.
Einem Plan B, wie ihn die CDU fordert, sehe ich gespannt entgegen.
Reinhard Dubronner

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