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Gepostet by on Dez 19, 2017 in Baum, Bürgerbeteiligung, Gelebte Demokratie, Klima, Kommunalpolitik, Meinungsfreiheit, oberbürgermeister | Keine Kommentare

# Bäume in die Stadt von Ernst A. Dumröse

An den Oberbürgermeister der Stadt Landau in der Pfalz
Herrn Thomas Hirsch

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

in Sachen Haushalt titelte die Rheinpfalz >>Mehr Grün (!), mehr Parkplätze (?)<<. Ich habe das mit kommentierenden Zeichen versehen, weil für mich unklar ist, ob die Schlagzeile nicht vielleicht sarkastisch gemeint war. Ich jedenfalls habe es so aufgefasst. In dem Artikel informiert die Rheinpfalz auf Grund eines Pressegesprächs vor allem über Straßenbauvorhaben, von Bäumen ist, abgesehen von der Bismarckstraße, nur bei Königstraße x Weißquartierplatz (und das m.E. mit negativem Touch) die Rede. Die Stadt hat ihr erklärtes Ziel, ein Wohlfühlklima zu erzeugen und dadurch die Lebensqualität der Bürger zu erhöhen, unterspielt. Das, was wichtig ist und gemacht werden muss, hat sie nicht wirklich akzeptiert, obwohl doch ökologische Forderungen nicht nur an Bedeutung, sondern zudem an Zustimmung ganz offenkundig gewonnen haben. Es wird bedauerlicherweise kaum mehr als nichts und zu wenig offensiv getan. Die Stadt muss, so mein Credo, die Möglichkeiten, Bäume in die Stadt zu schaffen, mutig wahrnehmen. Sie sollte die Marke Stadtgrün als Alleinstellungsmerkmal bewusst entwickeln. In meinem Baum-Memorandum habe ich Ihnen entsprechende Vorschläge gemacht, die ich hiermit erneut vorbringe. Ich nenne insbesondere: - Marktstraße Gewöhnlich nutzt die Stadt vernünftigerweise notwendige Baumaßnahmen (wie in der Ostbahnstraße), um bei dieser Gelegenheit Bäume neu zu pflanzen oder zu verbessern. Das bietet sich hier leider heute nicht mehr an. Die Marktstraße aber als Hauptachse der Innenstadt sollte so bald als möglich auf die Vorhabenliste gesetzt werden, um im Zentrum für Bürgerleben und Einkaufen das Kleinklima durch Bäume zu optimieren. - Königstraße Die Stadt ist vor den Gegnern der ökonomisch-ökologischen Neugestaltung eingeknickt und hat den Ausbau, wie ich meine, unzulässigerweise mit dem Bau eines Parkdecks auf dem Weißquartierplatz verquickt. Die Königstraße als zweite Nord-Süd-Achse sollte trotz der zweifellos bestehenden Differenzen unbedingt zeitnah saniert werden. - Rosenplatz Der geplante Abriss des Ostring-Pavillons wurde kürzlich in Frage gestellt. An dem Plan sollte unter Neuordnung der Verkehrsführung und mit Pflanzung großer Bäume unbedingt festgehalten werden. - Südpark Der Südpark stellt sich als eine Eventlocation dar, die zu Zeiten der Landesgartenschau ihre Berechtigung hatte, heute aber im Wohnquartier ihrer Bestimmung nicht gerecht wird. Die weitgehend freie Fläche (als Park kann man sie nicht eigentlich bezeichnen) sollte alsbald mit großwachsenden Bäumen in Gruppen und als Solitäre bepflanzt werden. - Landschaftsachse in Fortsetzung des Südparks bis zum Aussichtsturm Die Hinterlassenschaften der Gartenschau befinden sich in einem kläglichen Zustand. Diese sollten beseitigt, und die schöne Fläche mit Baumpflanzungen, kleinen Wegen und Ruheplätzen überarbeitet werden. Die Idee solcher Verbesserung der Aufenthaltsqualität wurde von der Stadt bereits angedacht. So weit, so gut (natürlich mit entsprechendem Zeithorizont). Ich erwarte auf dem Neujahrsempfang im Januar, dass der Stadtvorstand ein eindeutiges Bekenntnis zu einer >>Baumstarken Stadt Landau<< ablegt. Zum Schluss wie immer mein >>Ceterum censeo<<: # Ein Parkdeck auf dem Weißquartierplatz geht gar nicht. # Bäume in die Stadt werden den Menschen gut tun! Mit freundlichen Grüßen Ihr Ernst A. Dumröse

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