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Gepostet by on Okt 19, 2017 in Allgemein, Ärgerliches, Baum, Bürgerbeteiligung, Klima, Kommunalpolitik, Landau, Presse, Umwelt, Verkehrspolitik | Keine Kommentare

Stellungnahme der BI PRO BAUM zur Sanierung der Ostbahnstrasse mit Fällung alter Vernichtung alter Bäume

Der letzte Akt zur Umgestaltung der Ostbahnstaße soll also der Abriß des Pavillons sein. Das wäre schön, war es doch das Versprechen der Verwaltung , die als Ergebnis der (vor mehr als zehn Jahren (!) stattgefundenen Bürgerbeteiligung abgegeben wurde, dass im Gegenzug zur Vernichtung von 4 der 5 ausgewachsenen, prächtigen Bäume nicht nur neue Jung-Bäume entlang der Ostbahnstraße gestzt werden, sondern vor allem der Rosenplatz mit vielen weiteren , ausgreifenden Bäumen bestückt werden soll.

 

Von dieser Verpflichtung darf ruhig weiter geträumt werden. Einem Abriß des Pavillons dürften schon die damit verbundenen hohen Kosten entgegen stehen. Denn ein künftiger Haushaltsplan, der die Kauf- und Abriß-Kosten für den Ostringcenter-Pavillon berücksichtigt, dürfte von der ommunalaufsixcht nicht genehmigt werden – ganz abgesehen von den eigentumsrechtlichen Gründen.

Und so spricht unser Bürgermeister Dr. Ingenthron auch nicht mehr von mehreren Jahren, die die Realisierung noch dauern wird, sondern von „dereinst“; mit anderen Worten: am Sankt-Nimmerleins-Tag.

Damit ist offensichtlich, dass ein wesentliches Ergebnis und Versprechen im Rahmen der Bürgerbeteiligung, nämlich die Begrünung und Beschattung des Rosenplatzes mit großen Bäumen in überschaubarer Zukunft nicht erfolgen wird.

Die nach Abschluss der Sanierungsarbeiten zu pflanzenden Jung-Bäumchen dürften erst in etwa 20 Jahren soweit gewachsen sein, die ein mikroklimatische Funktion der totgeweihten jetzigen Bäume  zu übernehmen. Ave, Dr. Ingenthron, morituri te salutant (die Todgeweihten grüßen dich). Weiß eigentlich jemand von der Verwaltung, dass die Sauerstoff-Produktion ausgewachsener Bume um mehrundert bis tausendfach höher ist als die von Jung-Bäumen? Um einen alten, 20 m großen Baum zu ersetzen, müßte man etwa 2000 Jung-Bäume ( mit einem Kronen-Volumen von 1Kubikmeter) pflanzen. Die Kosten betrügen etwa 250 000 EUR. (Qelle: wwww.rosensten-park.de).

Die Bürger der Stadt Landau werden sich noch schmerzlich an die dann ehemaligen Bäume in der Ostbahnstr. erinnern, wenn mal wieder – bedingt durch den merklich spürbaren Klimawandel die Temperaturen auf über 40, 45 Grad Celsius steigen. Solche extreme Wetterlagen und Hitze werden in den kommenden Jahren vermehrt auftreten bzw.  stark zunehmen, wie man an den in diesem Jahr auftretenden Phänomen der Starkregen owie an der dereitigen „Hitzewelle“ von über 25 Grad Celsius mitten im Oktober ablesen kann.

 

Vorauschauende (Mikro-)Klimapolitik sieht anders aus.

 

Andreas Barlang, CO-Sprecher der BI PRO BAUM

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