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Gepostet by on Aug 15, 2017 in Ärgerliches, Bürgerbeteiligung, Gelebte Demokratie, Kommunalpolitik, oberbürgermeister, Radfahren in Landau, Verkehrspolitik | Keine Kommentare

Geldmangel

Ausbau der Königsstraße wegen Geldmangel vertagt! Ich bin der Meinung, dass die Begründung unseres Oberbürgermeisters zu diesem Zeitpunkt leider zu spät gekommen ist. Die Absage des „ersten, neuzeitlichen Bürgerbeteiligungsverfahren unserer Stadt“ hätte ein besseres Ende verdient. Eine große Informationsveranstaltung wurde abgehalten und 3 Arbeitskreise gebildet. Unzählige Denkprozesse im Stadtrat und beim Stadtbauamt, sowie zahlreiche Bürgerdiskussionen fanden statt und ein mehrheitlich, akzeptiertes Ergebnis war zu erwarten. Viele Prozessteilnehmer sind für den weitest gehenden Erhalt der dortigen Parkplätze, mit gleichzeitiger Begrünung der Straße eingetreten. Zahlreiche Kaufleute der Königsstraße und den anliegenden Geschäften forderten, verständlicher Weise während der Ausbauzeit, Ersatzparkplätze für Ihre Kundschaft. Einzelhändler befürchteten, dass sie ein Jahr lang „trocken“ gelegt werden. Immer wieder hörte man die weitverbreitete Meinung die da lautete: “…auf dem Messegelände, oder in den Parkhäusern sind genügend Parkplätze vorhanden und es bestünde kein Parkproblem in der Stadt“. Diese einfache Betrachtung geht teilweise am Einzelhandel vorbei. Kundenparkplätze müssen schon an den richtigen Stellen sein! Mit der Queichoffenlegung i.d. Bachgasse sind damals 60 Kundenparkplätze ersatzlos gestrichen worden und so manch Einzelhändler blieb auf der „Strecke“. Die vorgeschlagene Ersatz- bzw. Ausweichlösung, nämlich ein Parkdeck am Weisquartierplatz zu errichten, wird vermutlich zur Dauerlösung werden. Zum Schaden des Handels und den Anwohnern am Weißquartierplatz. Zunehmend wird die Auto fahrende Kundschaft zur Kasse gebeten und die Anfahrbequemlichkeiten verschlechtert. Autofahrer/innen sollen zum Laufen, oder Rad fahren umerzogen werden. Diesel- und Klimagipfel deuten schon mal in eine bestimmte Richtung! Kommt doch eine Radspur in der Königsstraße? Solche Veränderungen brauchen vorab entsprechende Infrastrukturen! Es bleibt nun genügend Zeit die verschiedenen Einzelhandels-, Mobilitäts-, Radwege- und Klimakonzepte miteinander zu verknüpfen. Unter bestimmten Voraussetzungen könnten verbesserte Lebensbedingungen für uns Bürger herausspringen, und das würde jedem passen! Wahrlich keine einfache Aufgabe!

Reinhard Dubronner

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