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Gepostet by on Jan 30, 2017 in Allgemein, Ärgerliches, Baum, Landau, Umwelt, Verkehrspolitik | Keine Kommentare

Erwiderung PROBAUM zur Stellungnahme der Abt. Umwelt der Stadt Landau

zur Stellungnahme der Abteilung Umwelt der Stadtverwaltung Landau haben wir als PROBAUM-Initiative folgende Anmerkungen.

Es kann überhaupt keine Rede davon sein, dass die „alten Bäume“ in der Ostbahnsträße nicht zu retten sind.

Selbstverständlich würden die Bäume, genauer das Wurzelwerk, sehr stark in Mitleidenschaft gezogen, wenn man nach der üblichen, rabiaten Methode des Ausbaggerns der Straße verfahren würde.

Um das Wurzelwerk zu schonen, ist seit langem im Straßenbau das sog. Saugbaggerverfahren üblich, das nur die Erde/den Boden aufnimmt, die Wurzeln aber unbehelligt lässt.

Hierauf haben wir immer wieder die Stadtverwaltung hingewiesen, sowohl bei früheren als auch im Aktuellen Bauverfahren.

Sonstige Gründe, warum die Bäume die Umgestaltung der Ostbahnstraße nicht überleben können sollten, sind nicht ersichtlich. Insbesondere der Lärm und der Staub und sie Abgase, die beim Umbau entstehen, würden die Bäume zwar stressen (wie jeden Menschen auch). Dass die Bäume dann besonders anfällig für Krankheiten und dies nicht überleben würden, ist weit hergeholt und entbehrt jeder Grundlage.

Die betreffenden Bäume hatten nie viel Platz zum Wachsen. Man betrachte sich nur die minimale Fläche (von Baumscheiben gar nicht zu reden), die rund um den Stamm frei gehalten wurde.

Trotz dieser widrigen Bedingungen haben sich die Bäume sehr gut entwickelt. Von Krankheiten oder sonstigen Anfälligkeiten keine Spur.

 

Wir können uns des Eindrucks nicht erwehren, dass auch das Umweltamt (das selbstverständlich dem Stadtvorstand weisungsgebunden ist), irgendwelche haarsträubenden Gründe anführt, um

Das Vorhaben der baumfällungen zu rechtfertigen.

Das Totschlagargument , die Bäume seien anfällig, vorgeschädigt und würden beim Ausbau ohnehin  eingehen, haben wir schon seinerzeit bei der Cornichon- nd Friedrich-Ebert-Strasse gehört und wiederlegt.

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