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Gepostet by on Aug 5, 2016 in ADFC Landau / SÜW, Allgemein, Bürgerbeteiligung, Fahren im Fahrverband, Gesundheit, Kommunalpolitik, Landau, Landauer Denkmäler, Radfahren in Landau | Keine Kommentare

13. Critical-Mass-Fahrt am 29.07.2016

Am Freitag, 29.07.16, trafen sich wieder einige Radler zur gemeinsamen „Stadtrundfahrt“ in der Landauer Innenstadt. Leider nahm niemand der „Nur“-Autofahrer die Einladung  an,  mit einem (ggf. von anderen Mitfahren  geliehenen) Fahrrad an der Tour teilzunehmen, um die Teilnahme am Straßenverkehr einmal aus anderer Perspektive  zu erleben.

Leider fehlten auch fast völlig unsere Freunde vom ADFC, die sich sonst sehr rege beteiligen, die aber an diesem Abend an anderer Stelle aktiv waren. Sehr schade war auch die vollständige Abwesenheit der studentischen Mitfahrer wohl aufgrund der beginnenden Semesterferien. Beim letzten Mal war es, wie man hörte, eine Fete der Fachschaft Umweltwissenschaften freitagabends, die wohl sämtliche Landauer Studierende an der Teilnahme hinderte.

Dafür gab es einen besonderen Zweiradfahrer, denn ein motorisierter Biker von der Polizei begleitete den Tross, was vermutlich auf die auch an die PI Landau verschickte Einladung zum Mitmachen zurück zu führen war.

Uns so befuhr ungefähr ein Dutzend Radfahrfreunde, verkehrsgerecht hintereinander fahrend ca. etwa eine 3/4 Stunde  Ostbahnstrasse, Innenstadtring, Anweilerer Strasse bis zur Kreisverwaltung und , mit einem Abstecher zum wohl kürzesten Radweg Landaus (ca. 4,5 m lang) gegenüber der neuen Frühmesser-Tankstelle, wieder zurück zum Deutschen Tor.

Obwohl während fast der ganzen Tour peinlichst genau auf die Einhaltung der auch kleinsten Verkehrsregel geachtet wurde, nicht eine einzige gelbe Ampel überfahren und noch nicht einmal ein Verkehrskreisel umrundet wurde, passierte dem Verbandsführer ganz am Ende doch noch ein Fauxpas. Irregeführt vom Schild „Radfahrer frei“ fuhr er – und mit ihm der gesamte Fahrverband – erlaubter Weise – in die freigegebene Strasse in Fahrtrichtung Untertorplatz ein, übersah dabei aber das Schild „Geradeaus fahren / Abbiegen verboten“ und überquerte daher (wohl) unerlaubterweise die Kreuzung mitsamt Zebrastreifen. Die Entschuldigung geht insbesondere an die Teilnehmer(in), die verkehrsgerechtes Verhalten ausdrücklich zur Bedingung für ihre Teilnahme gemacht hatte(n).

Selbstverständlich folgte sofort die Selbstanzeige bei dem immer noch anwesenden Herrn Motorradpolizisten, der es jedoch mit der Bemerkung, das sei wohl nicht ganz richtig gewesen, bewenden ließ. Hinterher , beim Zusammensitzen mit Kaltgetränk (vorzugsweise „Radler“), wurde gerätselt, ob er damit nicht nur einem Spruch wie „Im Dutzend billiger“ entgehen wollte. Egal warum, es war die richtige Ermessensentscheidung zugunsten des wohl bravsten Fahrrad-Korsos , den Landau seit 14 Monaten gesehen hat.

Nicht nur dafür, sondern auch für den danach folgenden Vortrag über das Radfahren in Landau allgemein, die Verkehrs-„Schwachpunkte“ u.a., der sich über gefühlte zwanzig Minuten erstreckte (und nur ein klein wenig oberlehrerhaft belehrend war), wollen wir der Polizei an dieser Stelle nochmals danken.  Und besonderer Dank von meiner Seite für die Begleitung an sich, die uns diesmal, vor einigen wenigen, sehr eiligen Autofahrern bewahrt hat,die die Verkehrssituation bezüglich vieler hintereinander fahrender Radler  nicht überblicken oder ignorieren und in ziemlich bedrohlicher Weise über 50, 90 oder 150 m mitten in der Stadt überholen.

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