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Gepostet by on Jul 22, 2015 in Bürgerbeteiligung, Gelebte Demokratie, Gesundheit, Sport, Veranstaltungstipps | 3 Kommentare

„Critical-Mass“-Radfahren in Landau – an jedem letzten Freitag im Monat

 

1. Radfahr-Treffen zum „Critical-Mass-Fahren (d.h. im geschlossenen Fahrverband) in Landau

Wir laden alle Landauer und Umländler – ob groß oder klein, dick oder dünn, sportlich oder nicht –

ein zum Gemeinsamen Radfahren in der Stadt Landau an jedem letzten Freitag ab 18.00 Uhr.

Wie in vielen anderen Städten deutschland-, europa- und weltweit im Rahmen von sog. Critical-Mass-Fahrten wollen auch wir uns künftig einmal im Monat treffen, um im geschlossenen Fahrverband durch unsere Stadt zu radeln.

Wir wie auch die Teilnehmer bereits existierender Critical-Mass-Fahrten haben teils ähnliche, aber teils durchaus unterschiedliche GRÜNDE FÜR DIE BETEILIGUNG AM GEMEINSCHAFTLICHEN FAHRRAD-FAHREN:

  • Forderung, stressfrei und sicher Fahrrad fahren zu können, auch – und gerade – auf den Hauptverkehrs- (in Landau v.a.den Ring) -straßen der Stadt,wo es keine Radwege gibt
  • Forderung nach genereller Verkehrsberuhigung (z.B. Ausweitung der Fussgängerzone in die Reiter- und Königstraße sowie deren Erweiterung über den „kleinen Ring“
  • Generelle Tempo-30-Zone in der Innenstadt zur Angleichung der Geschwindigkeiten zwischen Autos und Fahrrädern
  • mehr Toleranz zwischen Auto- und Radfahrern fördern
  • Ökologische Gründe, Vermeidung von CO2- und Feinstaub-Emissionen
  • Bevorzugung des Fahrradfahrens gegenüber dem motorisierten Individulaverkehr – als umweltschonende, gesundheits- und fitnessfördernde Alternative
  • bessere Wahrnehmung der (zahlreichen) Radfahrer in der Stadt, Stärkung des „Selbstwertgefühls und Verstärkung/Betonung der Radfahrer-Interesse
  • Kontakte zu anderen Radfahrern knüpfen, oder einfach
  • „Spass uf de Gass“

Wir wollen uns erstmals treffen am

Freitag, 31.Juli gegen 18.00 Uhr auf dem Untertor-Platz (neben Deutschem Tor) am Ende der Königstraße .

Ab ca. 18.10 Uhr werden wir dann gemütlich durch die Innenstadt rollen und lassen bestimmt auch die Südstadt, Queichheim und den Horstring nicht aus.

Zusätzliche Info:

Ab 16 Personen auf dem Fahrrad gilt eine Gruppe Radfahrer gemäß § 27 Abs. 2 der StVO als geschlossener Verband. Es darf daher z.B. nebeneinander gefahren und die ganze Fahrspur belegt werden. Auch darf der Fahrverband eine bereits rote Anpelkreuzung überqueren, wenn der erste Radfahrer in die Ampel-Kreuzung bei grün eingefahren war. Vorhandene Fahrradwege dürfen, müssen (und sollen aber im Verband nicht genutzt werden usw.

Ab ca. 19.30 Uhr wollen wir das Fahrrad-Meeting bei einem kleinen Umtrunk beschließen (und begießen) im „Eckhaus“ des Vereins „Südstern“, an der Ecke/Kreuzung Westabahnstr. / Westring.

KOMMET ZAHLREICH!

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3 Kommentare

  1. Verbesserungen für Radfahrer in Landau – OB Schlimmer: »Effektive Maßnahmen, die die Sicherheit für Fahrradfahrer erhöhen!« 31.07.2015

    Die Situation für Fahrradfahrer in Landau wird sich in Zukunft weiter verbessern. Auf Anregung von Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer überprüft der Arbeitskreis Verkehr, ein überparteiliches Fachgremium aus Mitgliedern des Bauausschusses, der Stadtverwaltung, Polizei und AKU in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) und dem ADFC die Radfahrsituation für Landau und erarbeitet derzeit ein Konzept für die Öffnung von Einbahnstraßen in Gegenrichtung für den Radverkehr. Das Ergebnis dieser Konzeption wird im Bauausschuss im September beraten.
    „Wir sind dabei kurzfristig effektive Maßnahmen umzusetzen, die die Sicherheit für Radfahrer erhöhen“, so der Oberbürgermeister.
    Als kurzfristig umzusetzende Maßnahme schlagen der Arbeitskreis, AStA und ADFC die Ausweisung einer Tempo 30-Reduzierung in der Eichbornstraße zwischen der Einmündung der Luitpoldstraße und dem Westring vor. Hierdurch sollen insbesondere querende Radfahrer sicherer die Verkehrswege nutzen können.
    Eine weitere Verbesserung soll mit der Einrichtung eines Angebotsstreifens für Radfahrer in der Annweiler Straße zwischen der Einmündung der Eythstraße und der Zweibrücker Straße erreicht werden. Nach Ansicht der Fachstellen stellt sich die Mitführung des Radverkehrs auf der Fahrbahn immer mehr als die sicherste Führung für Radfahrer heraus. Nach den guten Erfahrungen mit Radfahrstreifen in der Godramsteiner Straße soll auch hier diese Lösung zu einer erhöhten Sicherheit für Fahrradfahrer führen. Zusammen mit der Einrichtung des Radfahrstreifens wird in diesem Abschnitt das eingeschränkte durch ein absolutes Halteverbot ersetzt.
    Die Radverkehrsinfrastruktur verbessert sich auch in der Godramsteiner Straße. Hier wird der von Godramstein kommende Radweg über die Einmündung der Hans-Boner-Straße am Studentenwohnheim entlang verlängert. Damit wird auch dieser Lückenschluss zwischen dem bestehenden Radweg und den Radfahrstreifen in der Godramsteiner Straße geschlossen. Die Maßnahme befindet sich derzeit im Ausschreibungsverfahren und wird im Herbst umgesetzt.
    Eine weitere Änderung der Verkehrssituation erfolgt in der nördlichen Landwehrstraße. Um die Verkehrssituation in dem Abschnitt zwischen Ostbahnstraße und Maximilianstraße sicherer zu gestalten, wird die bestehende Einbahnstraßenregelung, die derzeit noch vom Parkplatz in Richtung Ostbahnstraße gilt, umgedreht. Der Parkplatz Ecke Ostbahnstraße/Maximilianstraße ist wie bisher in beiden Fahrtrichtungen zur Zu- und Ausfahrt an die Maximilianstraße angebunden.
    Um die Parkplatzsituation für Fahrräder ein wenig zu entlasten werden in der Fortstraße an der Zufahrtsstraße zum Uni-Parkplatz 31 neue Fahrradbügel für 62 neue Fahrradstellplätze hergestellt. Die Idee wurde im Rat für Fragen der Universität und ihrer Studierenden im Juni diesen Jahres geboren und in Zusammenarbeit des Stadtbauamtes, Umweltamtes und des GML kurzfristig umgesetzt.
    Oberbürgermeister Schlimmer bedankt sich insbesondere bei der Vertretern der Studentenschaft und dem ADFC für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung zur Verbesserung der Radfahrsituation in Landau. „Es ist nicht immer einfach alle Interessen zusammenzuführen. Aber das was sinnvoll und machbar ist, das tun wir als Stadt auch“, so Schlimmer.

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  2. Witzig. Die Pressemitteilung des Stadtoberhauptes zur Verbesserung der Radfahrer-Situation erfolgt exakt an dem Tag, in der das 1. Gemeinsame Radfahren in der Landauer Innenstadt, verbunden mit diversen Forderungen nach Verbesserungen für Radfahrer, statt findet – das eine Woche zuvor angekündigt wurde. Wurde da jemand aus dem Sommerloch-Schlaf geweckt? Das verkehrspolitisch motivierte Radfahren scheint jedenfalls Wirkung gezeigt zu haben, bevor es überhaupt statt gefunden hat.

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  3. Dampf im Kessel

    Rechtzeitig zur Auftaktveranstaltung unserer „Critical Mass Tour“ zeigt unser Herr Oberbürgermeister H.D. Schlimmer Flagge und möchte mit seiner Presseerklärung auftrumpfen, als wäre „Dampf im Kessel“.
    „Ja Nichts anbrennen lassen“, scheint seine Devise zu sein und listet die Stadtaktivitäten auf, die zur Verbesserung der Radfahrer vorgesehen ist und in nächster Zeit umgesetzt werden sollen.
    Grundsätzlich begrüße und unterstütze ich jede effektive Maßnahme die der Arbeitskreis vorgeschlagen hat und umsetzt. (siehe Presseerklärung oben)
    Zur „Critical Mass“ Fahrradtour am Freitag möchte ich Ihnen Herr Oberbürgermeister und den Lesern der Landauer-Stimme kurz meine Eindrücke und Erlebnisse schildern.
    Jeder Teilnehmer hatte seine eigene, persönliche Motivation um an der Tour teilzunehmen.
    Sei es aus sportlichen, aus verkehrserzieherischen, oder aus gesellschaftlichen Gründen.
    Ich habe keine Kritik (somit keine Demonstrationsfahrt) zu irgendeiner Maßnahme seitens der Stadt vernommen. Unser oberstes Ziel war: „Radfahrer stärker ins Bewusstsein der Autofahrer zu bringen“.
    Oftmals werden Radfahrer, da fasse ich mich selbst an die Nase, nicht als vollwertige Verkehrsteilnehmer akzeptiert. Ja, sogar störend im Verkehrsfluss der Autofahrer empfunden. Sicherheitsabstände werden nicht eingehalten, gehupt, auf Vorfahrtsrechte gepocht, in gewisser Weise ist man dazu geneigt den Radfahrer ab 80 Jahren ganz aus dem Verkehr zu nehmen.
    Ich war sehr erfreut, dass das aktive Teilnehmerfeld zwischen 5 und 86 Jahre alt war.
    Mit 40 Radlern kann diese Auftaktveranstaltung als Erfolg bewertet werden!
    Der älteste Teilnehmer, ein 86 jähriger, gehbehinderter Mann erfreute sich seiner Mobilität, die er durch den technischen Fortschritt erlangt hat. Mit seinem elektrisch, unterstütztem Dreirad konnte er ohne Probleme mithalten und dies wertet er als Steigerung seiner Lebensqualität.
    Eine Mutter mit drei Kindern, zwei davon sind selbst geradelt, absolvierte die ganze Strecke mit Ihrem Anhänger und einem Kind darin! Ja, das gab es früher nicht und kann jetzt immer häufiger beobachtet werden. Die Gefahr besteht darin, dass das Kind im Wagen nicht gleich wahrgenommen wird und der Abstand vergrößern werden muss.
    Besondere Beachtung müsste auch den liegenden Fahrern zukommen, denn diese sind von den immer größeren und höheren Fahrzeugen schlecht zu erkennen.
    Seit mehr als einem Jahre bin ich kein Fahrrad mehr gefahren und es hat mir eine große Freude bereitet die Tour vorzuplanen und in der Gruppe mitzuradeln. Persönlich bin ich zur Erkenntnis gekommen, dass Radwege einen gewissen Schutz bieten, wenn der Abstand zwischen den Verkehrsteilnehmern wesentlich größer als die Markierungslinie ist.
    Nicht jede Straße braucht einen Radweg und in den verkehrsberuhigten Bereichen müssen die Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt miteinander auskommen.
    Unser Fahrrad-Verbund hat die Stadt einwenig entschleunigt!
    Ich freue mich sehr, dass an einer verbesserten, radfreundlichen Verkehrskonzeption gearbeitet wird und lade jeden ein einmal mitzuradeln, Sie Herr Oberbürgermeister Schlimmer im Besonderen und verbleibe,

    mit freundlichen Grüßen,
    Reinhard Dubronner

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